kommentierte Literaturliste für Erwachsene zum Thema Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Literatur für Erwachsene
"Tabuthema Trauerarbeit" von Margit Franz
Erzieherinnen begleiten Kinder bei Abschied, Verlust und Tod
"Töchter ohne Mütter - vom Verlust der Geborgenheit" Hope Edelman
Ein Buch über den Verlust, den Töchter erleben, wenn die Mutter stirbt. Eine Empfehlung einer Frau, die mit 9 Jahren ihre Mutter verloren hat.
„Um Kinder trauern“ Anja Wiese
Eltern und Geschwister begegnen dem Tod
„Der Trauer eine Heimat geben“ Fritz Roth, Sabine Bode
Für einen lebendigen Umgang mit dem Tod
„Bist du jetzt für immer weg ?“ C. Reitmeier, W. Stubenhofer
Mit Kindern Tod und Trauer bewältigen
„Nur der Frühling“ Gordon Livingston
Eine Familie bewältigt den Tod ihres Kindes
„Kinder sterben anders“ Uwe Hermann
Erfahrungen mit Sterben und Tod aus der Sicht aller Familienmitglieder
„Heilen durch Malen“ Gregg M. Furth
Die geheimnisvolle Welt der Bilder
„Kinder in ihrer Trauer begleiten“ Gertrud Ennulat
Ein Leitfaden für ErzieherInnen
„Im Himmel welken keine Blumen“ Johann-Christoph Student
Ein Buch, das uns helfen soll, tiefer zu verstehen, was Kinder sagen.
„Trauern“ Verena Kast
Psychologische Sichtweisen über Trauerphasen und deren Bewältigung
„Kinder und Tod“ Elisabeth Kübler-Ross
Der „Klassiker“ zur Thematik Sterben, Tod und Trauer
„Auf der Suche nach den Regenbogentränen“ Jorgos Canacakis Nikolas und Angelina treffen eine alte, weise Frau, mit der sie sich ins Land der Abschiede begeben. Sie müssen die erlösenden Regenbogentränen finden.
„Wenn Kinder trauern. Wie Eltern helfen können.“ Tobias Brocher
Der Autor zeigt anhand von Kinderzeichnungen, wie phantasievoll und zugleich ernsthaft der Umgang von Kindern mit dem Tod ist. Er gibt Tipps, wie Eltern mit ihren Kindern über Tod und Sterben sprechen können.
„Mit Kindern trauern“ Gertraud Finger
Die Autorin zeigt, wie Kinder und Jugendliche ihre Trauer verarbeiten und wie wichtig es für sie ist, dass die Erwachsenen ihre eigene Trauer leben.
„Da war es auf einmal so still.“ Linde von Keyserlingk
Vom Tod und Abschiednehmen – Geschichten für die Kinderseele
„Ich lerne leben, weil du sterben musst.“ Cordula Zickgraf
Ein Krankenhaustagebuch von Krankheit, Abschiednehmen, Sterben und Tod
„Tränen im Regenbogen“ Michael Klemm u. Gerlinde Hebeler
Eine außergewöhnliche Textsammlung Junger Patienten der Kinderklinik Tübingen, in der sie über ihre Ängste und ihre kurz bemessene Zeit auf der Erde erzählen
„Tränen, die nach innen fließen“ Regine Schindler
Mit Kindern dem Tod begegnen. Erlebnisberichte betroffener Kinder und Eltern
„Wenn Kinder nach dem Sterben fragen“ Daniela Tausch-Flammer, Lis Bickel
Eine Handreichung für Eltern, die ihre Kinder behutsam durch die Zeit der Trauer begleiten möchten.
„Wenn Mütter trauern“ Ursula Goldmann-Posch
Erfahrungsberichte trauernder Mütter
„Wenn ein Kind gestorben ist“ Juliet Cassuto Rothmann
Trauerbegleiter für verwaiste Eltern
„Als letztes stirbt die Hoffnung“ Susanne Mackwitz-Böhm
Lisas kurzes großes Leben. Ergreifend geschildert von ihrer Mutter.
„Verwaiste Eltern“ Harriet Schiff
Wertvolle Hilfe für trauernde Eltern
„Ein Meer voller Sterne“ Sigrid Zeevaert
Ein faszinierender Briefroman zwischen Katharina und Nele. Katharina, 10 Jahre, erkrankt an einem Hirntumor und stirbt.
„Christophers Tod“ Anna Hahn
Durch einen Kunstfehler bei der Entbindung kommt Christopher behindert zur Welt und hat nur 3 Monate zu leben.
„Der frühe Verlust eines Kindes“ Manfred Beutel
Bewältigung und Hilfe bei Fehlgeburt, Totgeburt und Fehlbildung
„Nur ein Hauch von Leben“ Gottfried Lutz u. Barbara Künzer-Riebel
Eltern berichten vom Tod ihres Babys und von der Zeit ihrer Trauer
„Im Himmel warten Bäume auf dich“ Michael Schophaus
Der Autor, dessen 4jähriger Sohn an Krebs stirbt, versucht in diesem tagebuchartigen Bericht, das Unbegreifliche fassbar zu machen.
"Die Jungs von Nebenan" von Götz Haindorf
Kein spezielles Buch zum Thema Trauer sondern ein sehr gutes Buch zum besseren Verständnis von männlichen Verhaltensweisen.
Bilderbücher zum Thema Tod und Trauer für Kinder
„ Was ist das? fragt der Frosch“ Max Velthuijs
An einem Herbsttag entdeckt der Frosch eine bewegungslose Amsel im Gras. Besorgt fragt er seine Freunde, was mit ihr sein könnte. Auf sehr schöne und einfache Weise beginnen alle zu verstehen, was Tod bedeutet und wie schön das Leben sein kann. Das ist kein Widerspruch für den, der einmal erlebt hat, mit welch tiefer Anteilnahme und auch Freude und Befriedigung Kinder tote Tiere beerdigen.
„Mach’s gut, kleiner Freund“ Rolf Kreuzer und Reinhard Horn
Dieses Bilderbuch erzählt vom Tod des kleinen Wellensittichs Moritz und davon wie Ole, Verena und Opa sich von ihrem kleinen Freund verabschieden.
„Eines Morgens war alles ganz anders“ Barbara Davids und Gabriele Münzer
Annas Papa stirbt bei einem Verkehrsunfall und plötzlich ist alles ganz anders, Mama nur traurig und die Kinder im Kindergarten so laut. Aber Josef, ein Junge aus ihrer Gruppe stellt Anna seine Oma vor, die sehr lieb ist. Durch ihre Weisheit findet auch Mama wieder ins Leben zurück.
„Auf Wiedersehen, Papa“ Alma Post
Simons und Toms Papa ist krank. Er hat keine Gruppe, sondern etwas viel Schlimmeres. Er kann nicht mehr rennen und seine Kinder nicht mehr auf den Arm nehmen. Dann geht es ihm immer schlechter und plötzlich atmet er gar nicht mehr. Er ist gestorben. Jetzt, wo sie zu dritt sind, ist alles anders. Ohne Papa zu leben, ist nicht leicht. Und das braucht viel Zeit.
Opa kommt nicht wieder“ Ann de Bode und Rien Broere
Florian ist sehr traurig. Sein Opa ist gestorben. Nun hat Florian eine Menge Fragen. Wo ist Opa jetzt? Kann Opa noch etwas fühlen? Und weiß Opa, dass er tot ist? Florian will Opa erzählen, warum er so traurig ist. Aber niemand kann ihm sagen, wo er ist. Da hat Florian eine gute Idee...
„Leb wohl lieber Dachs“ Susan Varley
Ein Bilderbuch, in dem die Tiere Abschied nehmen von ihrem Freund dem Dachs.
„ Hat Opa einen Anzug an?“ Amelie Fried, Jacky Gleich
Brunos geliebter Opa ist gestorben. Ein Bild von Opa hilft ihm dabei, den Verlust zu verarbeiten.
„ Das Licht in den Blättern“ Margaret Wild, Ron Brooks
Enkeltochter Schwein erlebt, wie ihre Großmutter vom Leben Abschied nimmt und lernt dabei selbst, das Leben mit anderen Augen zu sehen.
„Die unsichtbaren Freunde“ Elisabeth Kübler- Ross
Einfühlsam teilt die Autorin ihr Wissen von Leben und Tod mit Kindern u. Jugendlichen
„Abschied von Rune“ Wencke Oyen, Marit Kaldohl
Ein Kind verliert durch einen Unfall den besten Freund und muss lernen, was es bedeutet, für immer Abschied nehmen zu müssen.
„Julia bei den Lebenslichtern“ Angela Sommer-Bodenburg, The Tjong Khing
Julias Oma verstirbt. Nur langsam kann sie akzeptieren, dass ihre Großmutter jetzt „woanders“ ist.
„Die Schneegans“ Pirkko Vainio
In einem abgelegenen kleinen Dorf lernt Anna bei ihrem Großvater vom Fluss des Lebens.
„Die kleine Raupe Nimmersatt“ Eric Carle
Eine Geschichte, die Kindern hilft, denn Sinn von Leben und Tod zu verstehen.
„Felix“ Dale, Elizabeth; Joos, Frederic
Bennys Hund Felix ist tot. Ein Buch über den Umgang mit Trauer und Erinnerung.
„Trost für Miriam“ Ursula Kirchberg
Behutsam erzählt die Autorin, wie Miriam mit dem Tod ihres Wellensittichs fertig werden muss.
„Servus Opa, sagte ich leise“ Elfie Donnelly
Michi liebt seinen Opa, der mit ihm oft verrückte Dinge macht. Opa bereitet Michi auf seinen, Opas, Tod vor.
„ Der Drache mit den roten Augen“ Astrid Lindgren
Zwei Geschwister ziehen im Stall einen kleinen Drachen groß. Als der Drache groß genug ist, verabschiedet er sich von den beiden und fliegt weg.
„Die Geschichte von Katharina aus der Sendung mit der Maus“ E. Habel
In dem Buch wird die Geschichte der kleinen Katharina erzählt, die schwerstbehindert zur Welt kam und sich trotzdem zu einem fröhlichen Mädchen entwickelt hat. Am Tag des 25. Geburtstags der Sendung mit der Maus starb sie im Alter von 7 Jahren völlig unvorhersehbar.
"Großmutter" von Franz Hübner und Kirsten Höcker
Oma Marie war schon weit über siebzig, aber für ihren Enkel Tommy war sie wie ein älterer Spielkamerad. Für ihn war Großmutter die Größte. Doch eines Abends brach für Tommy die Welt zusammen. Seine Oma, seine geliebte Oma Marie, erzählte ihm ganz liebevoll, dass sie nicht mehr lange zu leben hätte. Ein wunderschönes Gleichnis, das viele traurige Kinder trösten wird, so wie es Tommy getröstet hat.


